GASOMETER OBERHAUSEN: ESA-Astronaut Alexander Gerst besucht die Ausstellung


(Oberhausen). Nahtlos reiht sich Alexander Gerst in die Geschichte berühmter Weltraumreisender wie Juri Gagari oder Neil Armstrong ein. Allen gemein: Sie konnten aus der Ferne auf den eigenen Planeten – das „Raumschiff Erde“ – blicken. Dieses erhabene Gefühl stellt sich auch unter der im 100 Meter hohen Raum schwebenden riesigen Erdkugel der Schau „Das zerbrechliche Paradies“ sofort ein.

Der ESA-Astronaut hält einen Vortrag „Über unsere Horizonte – warum wir den Weltraum erforschen“

Und genau dort berichtet der ESA-Astronaut Alexander Gerst am 2. Juni über die unendlichen Weiten des Weltalls, die aktuellen Herausforderungen der Weltraumforschung sowie den Alltag auf der ISS. In seinem Vortrag „Über unsere Horizonte – warum wir den Weltraum erforschen“ greift er auf Erlebtes aus seinen eigenen Flügen zurück und lässt die Zuschauer*innen an seinen persönlichen Erfahrungen als Astronaut teilhaben. Der studierte Geophysiker und Geowissenschaftler berichtet von seiner Mission an Bord der internationalen Raumstation (ISS), über Forschung im Weltraum zu Themen wie Alzheimer, Klimawandel-resistente Nutzpflanzen oder die Optimierung von Beton. Oftmals werden neue Technologien in der Schwerelosigkeit des Weltalls getestet – so kommt dann auch mal ein Schmelzofen ins All.

© MMB/Below | Nils Sparwasser (DLR)

Einleitend spricht Nils Sparwasser, Abteilungsleiter beim DLR, zum Thema „Faszination Erdbeobachtung“. Das Earth Observation Center des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sammelt und analysiert unzählige Datensätze zum Zustand unserer Erde. Die Aufnahmen der Erdbeobachtungssatelliten fungieren dabei auch als wertvolle Zeitdokumente für künftige Generationen und helfen, das komplexe Ökosystem unserer Erde zu verstehen.

 

Quelle: Gasometer Oberhausen
Photos:  © ESA (Alexander Gerst), ©  Gasometer Oberhausen und  © MMB/Below


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