RUHRVERBAND: Steigerung der Klimaresilienz der Ruhrverbandstalsperren


(Essen). Der Ruhrverband und das NRW-Umweltministerium erarbeiten Maßnahmen zur Erhöhung der Klimaresilienz des Talsperrensystems und der Ruhr. Dabei werden neben Wassermengen auch die Wasserqualität, die Gewässerökologie sowie naturschutzfachliche Fragestellungen betrachtet.

Steigerung der Klimaresilienz der Ruhrverbandstalsperren

Unter anderem wollen Ministerium und Ruhrverband die Grenzwerte zu den Mindestabflüssen im Ruhrverbandsgesetz überprüfen. Der Verband ist aufgrund dieser Vorgaben verpflichtet, kontinuierlich Wasser aus den Talsperren in die Ruhr abzugeben, wenn der Mindestabfluss nicht auf natürliche Weise gegeben ist. Bei ausgeprägten Trockenphasen gibt es die Möglichkeit, die Reduzierung der Mindestabflüsse zu beantragen.

Von dieser Möglichkeit hat der Ruhrverband in den letzten drei Jahren mehrfach Gebrauch gemacht. Da die Grenzwerte der Mindestabflüsse vor 30 Jahren festgelegt wurden, wurden die aufgrund des Klimawandels veränderten klimatischen und hydrologischen Verhältnisse nicht berücksichtigt. Daher sollen die gesetzlichen Vorgaben angepasst werden.

Quelle: Ruhrverband
Photo:  © Ruhrverband

 


 


 

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