[Sichtung – 05.06.2017 ] Meister Lampe…


MÜLHEIM-DÜMPTEN

Ein Langohr hat´s heute nicht einfach…

05.06.2017. Immer mehr Acker- und Brachflächen verschwinden oder werden mit Unkrautvernichtern  – sogenannten Pestiziden –  verseucht. Als allseits bekannter „Mümmelmann“ oder Meister Lampe, der sich wie alle Echten Hasen ausschließlich pflanzlich ernährt, hat´s somit echt schwer. Die wilden Feldsäume und Randstreifen rund um die Felder und Wiesen werden immer weniger und mutiert wie schon Fuchs und Wildschwein zum Kulturfolger und traut sich sogar in Nachbars Gärten. So wird das frühere gemessene Maximalalter eines Feldhasen von ca.12,5 Jahren nicht mehr annähernd erreicht. Meist werden über die Hälfte der Feldhasen nicht älter als ein (!) Jahr.

Umso erfreulicher war es, dass einem unserer Fotografen auf einer Straße im Wohngebiet in Mülheim-Oberdümpten zwischen geparkten Autos ein Prachtexemplar von Feldhasen vor die Linse hoppelte. Wachsam wie dieser war, hatte Meister Lampe den Fotografen schnell bemerkt und machte sich groß. Die langen Löffel bewegten sich hin und her, wohl um zuerkennen aus welcher Richtung Gefahr drohen kann. Als „alter“ Hase merkte er aber schnell, dass von unserem Naturfreund und Naturfotografen nichts zu befürchten war und rannte flugs in Richtung nahe gelegener Felder.



Weitere Informationen zur allen – hier im Ruhrgebiet – beheimateten Nagetieren finden Sie hier.


BEOBACHTUNG / Nr.24-0717:

Status: Regionales Vorkommen
Datum: 05.06.2017
Vorkommen: standorttreu
Anzahl: 1
Häufigkeit: Zum Teil stark gefährdet
Gebiet: Mülheim, NRW / Deutschland
Entfernung: ca. 15 m
Nachweis: 2 Photos / © MMB/Below
Geotagging:
keines
Beobachter: Frank T. Below   germany

BILDDATEN:
Kamera: Nikon D700
Brennweite: NIKON Zoom 70-200mm / 2.8
Einstellungen: ISO 800 | 135mm | 1/800 sec | f 3.5

Sonstiges: Freihand fotografiert


SICHTUNGSMELDUNGEN:

Haben Sie vielleicht ebenfalls eine Sichtung dieser oder einer anderen hier beschriebenen Pflanzen- oder Tierart im Verbreitungsraum Ruhrgebiet gemacht? Schildern Sie uns und unseren Lesern doch Ihre Entdeckung mit ein paar Stichworten (wann, wie, wo?) plus max. 12 Fotos und senden uns alles per eMail zur Veröffentlichung zu:

Redaktion NATURSCHUTZruhr
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