© Rosl Rößner | Turmfalke am künstlichen Horst

NABU: Initiative „Lebensraum Kirchturm“


(Berlin). Seit 2007 setzt sich der NABU mit der Aktion „Lebensraum Kirchturm“ für den Erhalt von Nistplätzen bedrohter Vogelarten im Siedlungsraum ein. Turmfalken, Dohlen, Schleiereulen und Fledermäuse nutzen Kirchtürme und andere Gebäude gerne als Ersatz für natürliche Bruthöhlen in Felsen oder Bäumen.

Viele dieser Brutplätze in und an Gebäuden gehen im Zuge von Dach- und Gebäudesanierungen zunehmend verloren. So werden häufig Einfluglöcher und Brutnischen verschlossen, beispielsweise zur Abwehr von Tauben. Mit den Nistmöglichkeiten verschwinden auch ihre Bewohner aus dem Stadtbild.

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken haben bisher mehr als 800 Kirchen in ganz Deutschland zusammen mit dem NABU neue Nistmöglichkeiten für Turmfalke und Co. geschaffen. Sie leisten damit einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt.

Quelle:  NABU/Berlin
Photo:   © Rosl Rößner

Bildunterschrift: Als ursprünglicher Felsbewohner hat der Turmfalke in unseren Dörfern und Städten Kirchtürme, Masten, hohe Häuser und Scheunen für sich entdeckt – vorausgesetzt eine zugängliche Öffnung oder Nische bietet ihm Platz zum Brüten.

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