KREIS BORKEN: Trockenheit im Zwillbrocker Venn


(Vreden). Dr. Dietmar Ikemeyer, Geschäftsführer der Biologischen Station Zwillbrock e.V., war zur Ratssitzung eingeladen worden, um über die Trockenheit im Zwillbrocker Venn und die Maßnahmen zum Schutz der verschiedenen Vogelarten wie der Schwarzkopfmöwe und auch der Flamingos zu berichten.

Das Thema Trockenheit sei im Bereich der Zwillbrocker Station erstmals in den 1990er Jahren aufgekommen. Dies habe nach den vergangenen Sommern, der medialen Thematisierung und auch der Wahrnehmung der Besucher des Zwillbrocker Venns, nach Angaben von Dr. Ikemeyer bis zu 5.000 Besucher pro Wochenende, auch die Aufmerksamkeit der Allgemeinheit erlangt.

Die Trockenheit im Zwillbrocker Venn beschäftigte auch den Rat der Stadt Vreden

In diesem Sommer sei das Zwillbrocker Venn erstmals vollständig trocken gewesen. Die Austrocknung selbst mindere nicht das Brutverhalten der Vögel. Raubtiere, hier vor allem der Fuchs, hätten aber einen erheblich erleichterten Zugang zu den Brutplätzen. Um den natürlichen Wasserschutz wiederherzustellen, sei ein zusätzlicher Schutzgraben von 10 m Breite und 1 m Tiefe ausgehoben worden, der bei niedrigem Wasserstand noch etwas Wasser halten und damit eine natürliche Barriere aufrechterhalten solle.

Die Austrocknung beruhe nach aktuellem Kenntnisstand allein auf die Wetterlage und vor allem dem fehlenden Niederschlag. Viel Regen, Starkregen und kein Nieselregen sei nötig.

Quelle:   Stadt Vreden
Photos:  © MMB/Below

 


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