IGA METROPOLE RUHR 2027 GMBH: Aufsichtsrat ist konstituiert


(Essen). Der Aufsichtsrat der IGA Metropole Ruhr gGmbH hat heute erstmals getagt. Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des Regionalverbandes Ruhr (RVR) ist Aufsichtsratsvorsitzende. Ihr Stellvertreter ist Jochen Sandner, Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG). Dem Aufsichtsrat gehören 15 Mitglieder an. Der RVR entsendet acht, die DBG vier und die Städte Dortmund, Duisburg und Gelsenkirchen jeweils ein Mitglied.

„Jetzt kann die Arbeit der neuen Gesellschaft praktische Wirkung zeigen“, so Karola Geiß-Netthöfel, „die Weichen sind gestellt“. Im ersten Halbjahr 2020 starten die internationalen Realisierungswettbewerbe für die Zukunftsstandorte „Emscher Nordwärts“ in Dortmund und „Rheinpark“ in Duisburg. Die Ausschreibung für die „Zukunftsinsel Gelsenkirchen“ folgt in der zweiten Jahreshälfte. Parallel dazu werden die 80 gemeldeten investiven Projekte der zweiten Ausstellungsebene „Unsere Gärten“ weiter qualifiziert. Voraussichtlich ab Sommer wirbt die Gesellschaft das bürgerschaftliche Engagement der dritten Ausstellungsebene ein.

Die IGA Metropole Ruhr gGmbH wurde am 20. Dezember 2019 gegründet und hat ihren Sitz in Essen. Geschäftsführerin ist Nina Frense, RVR-Beigeordnete. Die Gesellschaft wird die Internationale Gartenausstellung im Ruhrgebiet vorbereiten, planen und durchführen.

IGA-Imagefilm zeigt Zukunftslabor Metropole Ruhr

Die Metropole Ruhr will mit der IGA 2027 zur grünsten Städtelandschaft der Welt wachsen. Erste Eindrücke vermitteln der neue Imagefilm und die Stimmen der beteiligten Gesellschafter zur IGA Metropole Ruhr 2027, die auf der RVR-Internetseite www.iga2027.rvr.ruhr zu sehen sind. Die Filme machen deutlich, dass die IGA 2027 mehr als eine Gartenschau ist. Sie wird vielmehr Antworten geben auf die Frage, wie die Menschen in der Region künftig leben, arbeiten und wohnen wollen.

IGA Metropole Ruhr 2027 auf drei Ausstellungsebenen

Das Ausstellungskonzept sieht drei Hauptstandorte der IGA vor. Dazu zählen der „Rheinpark“ in Duisburg, die „Zukunftsinsel Gelsenkirchen“ (Nordsternpark und Emscherinsel) sowie „Emscher Nordwärts“ in Dortmund, deren Besuch einer Eintrittskarte bedarf.

Auf der zweiten Ausstellungsebene „Unsere Gärten“ sollen regional relevante (Landschafts-)Parks und Gärten im Ruhrgebiet präsentiert werden. Im Rahmen dieser Ausstellungsebene werden zahlreiche Park- und Grünflächen aufgewertet und über Themenrouten verbunden. Von den 200 gemeldeten Projekten sind 80 mit Investitionen verbunden. Eine Auswahl, Qualifizierung und Filterung der Projektanmeldungen erfolgt in Anlehnung an Prozesse der NRW-Strukturfördermaßnahme „Regionale“ gemeinsam mit den Kommunen und dem Land.

Die dritte Ebene „Mein Garten“ soll bürgerschaftliches Engagement und die Identifikation mit der Region fördern. Vereine und Privatinitiativen können dabei ihre nachbarschaftlichen Grün-Initiativen präsentieren.

Quelle: Regionalverband Ruhrgebiet
Photo:  © RVR / Friedrich      (v.l.n.r. Nina Frense (RVR Beigeordnete und GF der IGA Metropole Ruhr 2027 gGmbH, RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel, Jochen Sandner (GF der Deutschen-Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH).

 

 


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