ECOMARE: Verendeter Schnabelwal auf Texel angespült


(Texel/NL). Gestern Abend wurde auf Texel ein toter Schnabelwal an Land gespült. Es ist ein Weibchen, 4 Meter lang. Das Tier war schon seit einiger Zeit tot, bevor es an Land gespült wurde. Ein Strandbesucher fand den Kadaver an PAAL 28 und meldete ihn bei ECOMARE.

Heute wird der tote Schnabelwal für weitere Untersuchungen an die Universität Utrecht gebracht. Obwohl sich das Tier in einem Zustand der Verwesung befindet, kann es dennoch Aufschluss über die Todesursache geben.

Frühere Sichtungen

Der Bericht wurde auch an die Organisation „SOS Dolphin“ weitergeleitet. Im letzten Monat gerieten mehrere Schnabelwale in Schwierigkeiten. Am 19. Juli gerieten drei von ihnen in der Nähe von Zandvoort in Schwierigkeiten, wobei einer von ihnen zweimal wieder an den Strand gespült wurde. Am 29. Juli strandete ebenfalls ein lebender Schnabelwal in der Nähe von Wenduine in Belgien. Nach Angaben von „SOS Dolphin“ ist es möglich, dass es sich bei dem gestrandeten Tier sogar um einen dieser Schnabelwale handelt.

Schnabelwale gehören zu den Zahnwalen

Schnabelwale (Ziphiidae; veraltend auch Spitzschnauzendelphine) bilden eine eigene Familie unter den Zahnwalen. Sie sind Bewohner des nördlichen Atlantiks. Wenn sie im niederländischen Teil der Nordsee gesehen werden, sind sie oft in Schwierigkeiten. Sie sind Tieftaucher und die Nordsee ist hier zu flach. Normalerweise jagen sie Tintenfische und kleine Fische in einer Tiefe von mehreren Kilometern. Es gibt mehrere Arten von Schnabelwalen.

Wenn er in den Niederlanden gestrandet ist, handelt es sich in der Regel um den Schnabelwal. Erst 1947 wurde ein Schnabelwal auf Texel angeschwemmt; das war am 16. Juli 1947 und es war ebenfalls ein Weibchen.

Quelle: Naturmuseum ECOMARE *
Photos:   © Mick Peerdeman (1)

 


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* ECOMARE ist ein Naturmuseum und eine Seehundauffangstation auf Texel. ECOMARE bringt den Menschen die Natur der Nordsee, die der Küste sowie die des Wattenmeers näher.

 

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