DUISBURG: Neue Waldflächen für den Duisburger Westen


(Duisburg). In Rheinhausen wird es zukünftig eine neue Waldfläche geben. Derzeit pflanzt das Amt für Umwelt und Grün auf einer Fläche von 45.000 m² rund 30.000 Bäume und Sträucher. Die Flächen grenzen teilweise an vorhandenen Wald an, teilweise werden sie in den Randbereichen durch Wildblumenwiesen und Strauchpflanzungen ergänzt. Für Erholungssuchende wird durch die Waldfläche ein neuer Wanderweg angelegt.

Amt für Umwelt und Grün pflanzt Bäume in Rheinhausen

„Ich bin sehr froh darüber, dass wir aus Mitteln der Kommunalen Investitionsoffensive an vielen Stellen in der Stadt neue Bäume pflanzen können. Waldflächen, wie sie hier entstehen, tragen nicht nur zum Klimaschutz bei, sondern bieten auch wichtigen Erholungsraum für die Duisburgerinnen und Duisburger, “ so Oberbürgermeister Sören Link, der sich heute vor Ort über die Arbeiten informierte.

Die neuen Bäume und Sträucher können mittelfristig 40 Tonnen Kohlendioxyd pro Jahr speichern. Damit leisten sie einen Beitrag gegen den globalen Klimawandel. Wälder bieten außerdem kleinklimatische Vorteile. Sie führen zur Verbesserung der Umweltqualität und des Stadtklimas, binden Feinstaub, verbessern die Luftqualität, senken die Temperatur und erhöhen die Luftfeuchtigkeit. An diesem Standorthaben die Bäumen außerdem die Aufgabe, mit ihren Wurzeln den Boden an den Steilhängen zu sichern.

Auch für den Artenschutz wird die neue Waldfläche eine Bereicherung sein, da sie im Biotopverbund mit dem Rheinvorland der Werthauser Warth und den übrigen Waldflächen liegt und so zusammenhängende Naturflächen geschaffen werden. Besonders die Waldränder aus heimischen Sträuchern werden bei ihrer Blüte und Fruchtbildung das Landschaftsbild bereichern und den heimischen Vögeln Nahrung und Brutraum bieten.

Die Maßnahme wird aus Mitteln der Kommunalen Investitionsoffensive KIDU gefördert. Die Kosten liegen bei rund 153.000 Euro.

Quelle:    Presseamt Stadt Duisburg
Photos:   © MMB/Below

Gruppenbild mit Baum:  (von rechts) Oberbürgermeister Sören Link, Volker Heimann (Stellv. Leiter des Amtes für Umwelt und Grün) und die beiden Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Mahmut Özdemir

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