DIE WUNDERBLUME (Mirabilis jalapa)


(Wikipedia). Die Wunderblume (Mirabilis jalapa) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Wunderblumen (Mirabilis) innerhalb der Familie der Wunderblumengewächse (Nyctaginaceae).

Eudikotyledonen 
Kerneudikotyledonen 
Ordnung: Nelkenartige ( Caryophyllales )
Familie: Wunderblumengewächse ( Nyctaginaceae )
Gattung: Wunderblumen ( Mirabilis )
Art: Wunderblume
Die Wunderblume stammt ursprünglich aus Zentralamerika (wahrscheinlich Mexiko). 1525 gelangten die ersten Pflanzenexemplare nach Europa. Sie ist in vielen tropischen Regionen eine Zierpflanze und wird auch in Europa als (nicht winterharte) Zierpflanze geschätzt. Sie ist in vielen Gebieten der Welt ein Neophyt.
Die Wunderblume ist eine ausdauernde oder einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von meist 1, selten bis zu 2 Metern erreicht. Sie bildet als Überdauerungsorgane Wurzelknollen, die schwarz oder schwarzbraun sind. Die aufrechten Stängel sind reich verzweigt, zylindrisch, kahl bis leicht flaumig behaart und den Knoten (Nodien) etwas verdickt.

Die gegenständig am Stängel angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist 1 bis 4 Zentimeter lang. Die einfache Blattspreite ist bei einer Länge von 3 bis 15 Zentimetern sowie einer Breite von 2 bis 9 Zentimetern eiförmig oder eiförmig-dreieckig mit gestutzter oder herzförmiger Basis und zugespitztem oberen Ende. Der Blattrand ist glatt.

Die duftenden Blüten öffnen sich am späten Nachmittag und schließen sich am folgenden Morgen ca. um 11 Uhr (dies brachte der Art den Trivialnamen „Vieruhrblume“ ein) und locken so Nachtfalter (Schwärmer) und andere Insekten zur Bestäubung an.

© MMB/Below | Noch nicht ganz geöffnete Blüte der Wunderblume (Mirabilis jalapa)

Die Blüten sind 6,5 Zentimeter lang und 2,5 bis 3,5 Zentimeter breit. Die Kronröhre ist 2 bis 6 Zentimeter lang und die Krone hat einen Durchmesser von 2,5 bis 3 Zentimetern. Die trichterförmig verwachsenen Blütenkronblätter können an einer Pflanze in der Färbung stark variieren (weiß, rosafarben, rot und gelb, auch Farbübergänge), deshalb wurde diese Pflanzenart Wunderblume genannt. Die fünf Staubblätter sind 2,75 bis 6 Zentimeter lang. Die Staubfäden sind dünn und die Staubblätter überragen die Blütenkrone. Die Staubbeutel sind kugelig.

Die aus Südamerika stammende Wunderblume ist giftig und außerdem frostempfindlich und somit auch nicht winterhart.
Da die Blüten sich erst zum späten Nachmittag und nachts öffnen, werden sie vornehmlich von nachtaktiven Schmetterlingen (Schwärmern) oder anderen Insekten besucht.
 


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