STADT VREDEN: Wallheckenrodung in Crosewick


(Vreden). Aufgrund des starken Pappelbewuchses wurden in Crosewick Wallhecken gerodet. Betroffen sind verschiedene Teilabschnitte auf einer Gesamtlänge von 300 m.

Zur Schwächung und Dezimierung der Pappeln wurden diese vor 4 Jahren auf ca. 2,50 m Höhe gekappt. Die Bäume reagierten an diesen Standorten mit einem vieltriebigen Stamm- und Stockausschlag. Sie verdrängen dadurch die natürlichen Gehölzbestände und somit auch den Lebensraum verschiedenster Tier- und Pflanzenarten. Die gerodeten Abschnitte werden anschließend regelmäßig abgemäht bzw. gemulcht, damit keine jungen Pappeln wieder austreiben. Nach zwei bis drei Vegetationsperioden erfolgt eine Nachpflanzung nach Vorgabe des Kreises Borken.

Pappeln verdrängen die natürlichen Gehölzbestände und den Lebensraum verschiedenster Tier- und Pflanzenarten

In anderen Wallheckenabschnitten erfolgt die Pappelbekämpfung durch Ringeln der Baumstämme. Dabei werden die Baumrinde und das Kambium, die hohlzylinderförmige Wachstumsschicht zwischen Splintholzzone und Rinde, in einer Breite von mindestens 20 cm entfernt. Dadurch wird der Nährstofftransport unterbrochen und weniger Bodenaustrieb verursacht. Die Pappel kann die Wunde in der Regel nicht mehr schließen und stirbt nach ein bis drei Jahren ab.

Ziel der Maßnahmen ist der Aufbau einer abwechslungsreichen Gehölzstruktur. Diese dient als Abgrenzung, als Wind- und Vogelschutz sowie als Lebens- und Rückzugsraum für verschiedenste Pflanzen- und Tierarten.

Der Kreis Borken als Untere Naturschutzbehörde hat die Rodung genehmigt. Die Arbeiten wurden bis einschließlich dem 16. Februar durchgeführt.

Quelle: Stadt Vreden (Kreis Borken)
Photo:  © Stadt Vrednen

 


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