DORTMUND: Gartenparadies am Reinoldikirchplatz verabschiedet sich für dieses Jahr


(Dortmund). Eigentlich war die grüne Oase zu Füßen der Reinoldikirche nur für den Zeitraum Ende Mai bis Anfang September vorgesehen. Weil die Resonanz so groß war und der kleine Garten so gut ankam, ging das Projekt dann in die Verlängerung. Doch jetzt heißt es Abschied nehmen vom ersten Pop-Up-Grün-Projekt in der City.

Das „Gartenparadies Reinoldikirchplatz“ verabschiedet sich für dieses Jahr mit einem Minikonzert

Der Abbau ist für Mittwoch, den 29. September 2021 terminiert. Am selben Tag wird es aber kurz vorher noch ein Abschlusskonzert geben. Eine fünfköpfige Band aus Musikschüler*innen und Lehrenden der gegenüberliegenden Musikschule (MUSIKBOX) laden ein zu einem Streifzug durch den Pop-, Rock- und Jazzbereich. Passenderweise ist das Minikonzert unter das Motto „Here comes the sun“, einem Songtitel der Beatles, gestellt worden. Das Konzert startet um 13 Uhr und dauert circa eine Stunde.

Ein letztes Mal stehen an diesem Tag – parallel zum Konzert – auch Mitarbeiter*innen des Grünflächenamtes am Garten bereit, um interessierten Bürger*innen Tipps und Ideen für ihre privaten Garten- und Balkonparadiese an die Hand zu geben.Da das Interesse an der temporären Gartenanlage nach wie vor ungebrochen hoch ist, ist der Hinweis angebracht, sich zu beeilen, wenn man noch einmal eine kleine Runde durch die Anlage drehen möchte.

Direkt nach Konzertende startet der Abbau der Gartenoase. Dafür sind mehrere Tage vorgesehen. Die Auszubildenenden des Grünflächenamtes werden auch diese Aufgabe wieder übernehmen, sie waren bereits mit der Planung und dem Aufbau des Gartens betraut.

Ein großer Teil der Pflanzen, die nicht einjährig sind, werden vorsichtig entnommen und umgehend in verschiedenen Grünanlagen in Dortmund wieder eingepflanzt. Stauden, Gehölze und auch die kleinen Bäume bekommen im Fredenbaumpark ihr endgültiges Zuhause. „Im Grünflächenamt wird der Nachhaltigkeitsgedanke mit besonderer Intensität verfolgt und umgesetzt“, betont Ulrich Finger, der Leiter des Grünflächenamtes.

Baumaterialien wie Holzeinfassungen, Hochbeete, Platten und Pflaster werden auf dem städtischen Betriebshof zwischengelagert

Es gibt bereits erste Ideen wie das Gartenparadies im nächsten Jahr aussehen könnte, dann noch größer und schöner – aber natürlich nur, wenn Stadtgesellschaft und Politik sich dies wieder wünschen.

Quelle: Stadt Dortmund 
Photos:  © Roland Gorecki/Stadt Dortmund 

 


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