Am Heidhof: RVR richtete erstmals Waldjugendspiele mit jungen Flüchtlinge aus


(Bottrop). Lernen und Erleben im Wald stand für vier Seiteneinsteigerklassen des Integrationszentrums Essen-Steele in der letzten Woche auf dem Stundenplan. Auf Einladung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) haben sich 72 Flüchtlingskinder aus Syrien und anderen Ländern mit den Pflanzen und Tieren ihrer neuen Heimat, dem Ruhrgebiet, beschäftigt. Neben der Information stand auch ein kleiner Wettbewerb in Wissen und Geschicklichkeit auf dem Programm rund um den RVR-Heidhof in Bottrop-Kirchhellen.

Naturerlebnis und Lernspaß

Die Fünft- und Sechstklässler absolvierten einen Aufgaben-Parcours mit insgesamt sieben Stationen. Ihr Wissen bei Bienen und Ameisen, Baumarten oder Hunderassen waren gefragt. An Tierstimmen sollten Sie die Einwohner des Waldes erkennen. Sie haben eine Löschübung durchgeführt, sich im Fichtenzapfenzielwurf geübt oder Holz gesägt und gestapelt. Am Ende der mehr als dreistündigen Waldspiele gab es ein gemeinsames Picknick und die Siegerehrung. Das Ergebnis fiel knapp aus, da sich alle Kinder gemeinsam mit ihren Lehrern gut vorbereitet hatten. So staunten die beteiligten RVR-Förster, als die Rotbuche schnell erkannt und benannt wurde

Auch RVR-Revierleiter Werner Meemken war begeistert von der Neugier der Kinder. „Es war ein toller und spannender Tag für die Kinder und für uns. Die Schulklassen haben die gestellten Aufgaben mit so viel Spaß und Einsatz gelöst. Und wo die Sprache mal nicht reichte, haben sich die Schülerinnen und Schüler mit Händen und Füßen verständigt. Es hat wunderbar geklappt.“

Der Regionalverband Ruhr möchte nach dem erfolgreichen Start die Waldjugendspiele mit den Flüchtlingskindern auf jeden Fall wiederholen und hofft auf noch mehr Zuspruch seitens der Schulen.

Quelle:  RVR
Photo:   © RVR/Claudia Dreuße

 

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