BLAULICHT: Polizei fängt 60 Mäuse ein – Strafverfahren eingeleitet


(Mettmann). Die Polizei in Langenfeld ist am Montagabend (15. März 2021) zu einem außergewöhnlichen tierischen Einsatz gerufen worden. Ein Zeuge hatte eine Frau dabei beobachtet, wie diese etliche Farbmäuse in einem Wald ausgesetzt hatte. Die Beamten konnten die Tiere einfangen und dem Tierschutz übergeben. Gegen die noch unbekannte Halterin der Mäuse wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

DAS WAR GESCHEHEN:
Gegen 21:30 Uhr meldete sich ein Mann telefonisch bei der Polizei. Der Anrufer gab an, gerade in einem Waldstück an der Straße „Am Weißenstein“ in Langfort eine Frau beobachtet zu haben, die mehrere Mäuse ausgesetzt habe.

Als Polizeibeamte der Langenfelder Wache kurz darauf nach dem Rechten schauten, stellten sie tatsächlich fest, dass unter einem Baum rund 60 so genannte Farbmäuse ausgesetzt worden waren. Da die Tiere in freier Wildbahn nur eine sehr geringe Überlebenschance haben, sammelten die Beamtinnen und Beamten die Mäuse ein und brachten sie in ein Hildener Tierheim.

Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gegen die noch unbekannte Frau ein. Zu ihr liegt die folgende Personenbeschreibung vor:

– circa 30 bis 40 Jahre alt
– etwa 1,70 Meter groß
– dunkelblonde, lockige Haare
– korpulente Figur
– trug eine Drei-Viertel-Jogginghose und ein weißes T-Shirt
– fuhr ein dunkelgraues Volvo SUV mit Kreis Mettmanner Kennzeichen

Sachdienliche Hinweise, welche der weiteren Strafverfolgung zuträglich sein könnten, nimmt die Polizei in Langenfeld jederzeit unter der Rufnummer 02173 288-6310 entgegen.

Quelle:   Kreispolizeibehörde Mettmann
Photos:  © Kreispolizeibehörde Mettmann


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