POLIZEI MH: Unbekannter wirft Hündin in die Ruhr!


(Mülheim/R.). Am Samstagabend, 29. Dezember gegen 20:25 Uhr wurde ein toter Hund am Ufer der Ruhr, nahe der Schlossbrücke, gefunden und aus dem Wasser geborgen. Zuvor beobachteten zwei Zeuginnen (19, 39) einen Mann, der sich mit seinem Hund auf der Schlossbrücke befand. Plötzlich habe der Mann den Hund genommen und über das Brückengeländer in die Ruhr geworfen.

Weitere Zeugen gesucht!

Stand 2. Januar: Zeugen wählten den Notruf und liefen zum Ufer und versuchten, den Hund aus dem kalten Wasser zu retten. Zirka 100 Meter von der Brücke entfernt, barg später die Mülheimer Feuerwehr den hellbraunen Hund leblos aus dem Wasser. Der noch unbekannte Mann entfernte sich nach der Tat von der Brücke. Er soll zirka 40 Jahre alt, 185 cm groß und hat eine schlanke Statur haben. Zur Tatzeit trug er eine rote Jacke, die orange Hundeleine und ein Halsband nahm er mit. Die Polizei ermittelt wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und sucht nach weiteren Zeugen. Wer hat die Situation beobachten können oder kann Hinweise zu dem unbekannten Mann oder dem hellbraunen Hund mit der orangenen Hundeleine geben?

Heute (3. Januar) konnte die Polizei weitere Details zu dem getöteten Hund ermitteln. Es handelt sich dabei um eine ältere Hündin, vermutlich mindestens 10 Jahre alt, die maximal 40 cm groß war. Als Rasse könnte es sich vielleicht um eine Nackthündin handeln. Aufgrund möglicher Fellkrankheiten könnte es sich aber auch um eine andere Rasse, bzw. einer Mischlingshündin (?) handeln.

Auf den zwei Bildern, die die Polizei Essen heute aus Fahndungsgründen veröffentlicht, sieht man das spärliche Haarkleid, eine mögliche Verletzung im Rumpfbereich und den Kopf des Hundes. Trotz der traurigen Bilder hofft die Polizei, den Hund und damit auch den Besitzer identifizieren zu können. In den nächsten Tagen sollen möglicherweise weitere tiermedizinische Untersuchungen veranlasst werden.

Hinweise nimmt das Mülheimer Kriminalkommissariat 35 unter der zentralen Telefonnummer 0201/829-0 entgegen.

Quelle: Polizei Essen/Mülheim
Photos: © Polizei Essen/Mülheim

 


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