NABU: Welche Vögel sind noch da?


(Berlin). Wer flattert denn da durch den winterlichen Garten? Vom 10. bis 12. Januar findet zum zehnten Mal die bundesweite „Stunde der Wintervögel“ statt. Der NABU ruft am kommenden Wochenende bundesweit Naturfreund*innen auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden.

NABU ruft zur „Stunde der Wintervögel“ auf

„Zwar hat die Hitze und Trockenheit auch dieses Jahr wieder einigen Vogelarten zu schaffen gemacht, doch andere Arten, wie zum Beispiel der Eichelhäher profitieren durchaus auch von den Bedingungen“, erklärt Jutta Sandkühler, Geschäftsführerin des NABU Berlin. Als Grund vermuten die Ornithologen, dass es 2018 in Nordosteuropa eine sogenannte Eichelvollmast gab, also besonders viele Eicheln herangereift sind. So konnten deutlich mehr Eichelhäher den vergangenen Winter überleben und in diesem Jahr brüten. „Wir sind gespannt, ob unsere Winterzählaktion neue Tendenzen oder spannende Vogelarten zum Vorschein bringt“, so die Biologin.

Nicht nur in Berlin gibt es anlässlich der „Stunde der Wintervögel“ wieder zahlreiche Führungen und Exkursionen, auf denen große und kleine Vogelfreunde gemeinsam mit den Experten des NABU in Parks, Grünanlagen und an anderen grünen Orten Wintervögel beobachten können. Besondere ornithologische Kenntnisse sind für die Wintervogelzählung übrigens nicht von Nöten, Interesse und die Freude an der Vogelwelt reichen zur Teilnahme aus.

Die „Stunde der Wintervögel“ ist Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion und findet bereits zum zehnten Mal statt. Jeder kann eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zählen und dem NABU melden.Der Haussperling konnte beim letzten Mal wieder seine Spitzenposition verteidigen.

Von einem ruhigen Beobachtungsplatz aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist. Die Beobachtungen können unter www.stundederwintervoegel.de bis zum 20. Januar gemeldet werden. Zudem ist für telefonische Meldungen am 11. und 12. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 geschaltet.

 

Quelle: NABU DEUTSCHLAND
Video:  © NABU / Mediathek
Photo: © Willi Rolfes / NABU


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