Alte Windkraftanlage auf Halde Hoppenbruch wird abgebaut


(Herten). Jetzt wird es ernst: Heute (3. März 2016) starten die Arbeiten für den Rückbau des bestehenden Windrades vom Typ Enercon E-66 auf der Halde Hoppenbruch in Herten. Aktuell wird der für die Demontage notwendige Kran auf dem Haldenplateau aufgestellt und die Baustelle eingerichtet. Mittels des Krans wird die Altanlage in den kommenden Tagen Stück für Stück abgebaut.

Anfang nächster Woche ist die bekannte Landmarke, die seit 1997 in Betrieb ist, komplett demontiert. Im Anschluss wird das alte Fundament entfernt und das Haldenplateau für die neue Anlage hergerichtet. Geplant ist, im Juli die neue Windkraftanlage vom Typ Enercon E-101 zu errichten, so dass sie im September in Betrieb genommen werden kann.

Die Betreibergesellschaft Ruhrwind Herten GmbH wird rund 4,5 Millionen Euro investieren, um die seit 1997 laufende Anlage durch ein moderneres und leistungsfähigeres Modell zu ersetzen. Mindestens 80 Prozent wird über ein Darlehen finanziert. Die restlichen Mittel steuern die Gesellschafter der Ruhrwind Herten GmbH dazu. Gesellschafter sind der Regionalverband Ruhr (RVR), die Hertener Energiehandelsgesellschaft und Jürgen Schmidt als privater Investor.

Zum wirtschaftlichen Hintergrund: Die Hertener Windkraftanlage erzeugt derzeitig durchschnittlich 2.550 Megawattstunden Strom pro Jahr. Da die Stromvergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz nach 20 Betriebsjahren abgesenkt wird, würden die Erlöse in Zukunft von steigenden Betriebskosten, u.a. für Wartungen und Reparaturen, aufgezehrt.

Die neue Anlage soll jährlich rund 6.700 Megawattstunden Strom produzieren. Damit können ca. 1.900 Haushalte mit Strom versorgt und zudem durchschnittlich 5.000 Tonnen CO2 im Jahr vermieden werden.

Quelle:  idr
Photo:  © MMB/Below

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