2,25 Millionen Euro für „Grüne Hauptstadt“ Essen


(Essen). Minister Remmel überreicht Förderbescheid: Die Stadt Essen erhält vom Land rund 2,25 Millionen Euro für die „Grüne Hauptstadt Europas 2017“.

Umweltminister Johannes Remmel hat dem Oberbürgermeister der Stadt Essen, Thomas Kufen, heute (27. April 2016) im Projektbüro der Grünen Hauptstadt Europas 2017 einen Förderbescheid über rund 2,25 Millionen Euro zur Unterstützung der Projekte der Grünen Hauptstadt Europas 2017 überreicht. „Die Landesregierung NRW unterstützt die Stadt Essen gerne bei ihren ambitionierten Projekten zur Grünen Hauptstadt. Wenn die Stadt ihre ehrgeizigen Ziele engagiert umsetzt, wird Essen zur Botschafterin für die ökologische Transformation in der Metropole Ruhr und ganz NRW“, sagte Umweltminister Johannes Remmel.

Mit dem Titel „Grüne Hauptstadt Europas“ zeichnet die Europäische Kommission jedes Jahr eine europäische Stadt aus, die sich in herausragender Weise für die Verbesserung der urbanen Umwelt engagiert und damit einen wichtigen Beitrag zur Schaffung eines gesunden und nachhaltigen Wohnumfelds ihrer Bürgerinnen und Bürger leistet. Die Auszeichnung als Europäische Grüne Hauptstadt soll Städte dazu anspornen, anderen europäischen Städten ein Beispiel zu sein und bewährte Praktiken zu fördern. Die Grünen Hauptstädte sollen damit eine Vorbildwirkung für andere europäische Städte haben.

Essen wurde Mitte 2015 zur Grünen Hauptstadt Europas 2017 gekürt. Die Juryentscheidung für Essen fußte besonders auf der Erwartung, dass die Stadt Essen mit ihren Anstrengungen, Erfahrungen und Erfolgen für die ökologische Transformation einer vormals schwerindustriell geprägten Stadt auch anderen Städten wichtige Impulse vermitteln kann.

„Beispiele für die ökologische Transformation der Stadt Essen sind die Sanierung und Nutzung ehemaliger Montanflächen, die Verbesserung der Luftqualität und die Ausweitung der innerstädtischen Grünflächen“, sagte Minister Remmel. Er hob auch den Emscher-Umbau im Essener Norden als ein gelungenes Beispiel dafür hervor, wie ein Fluss zum Motor des Strukturwandels für eine ganze Region werden kann.

Quelle:   umwelt.nrw
Photo:   © MMB/Below

 

 

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